Freitag, 12. Juni 2020

12 von 12 Juni 2020: Waschtag im Coronaalltag

Nach einigen Schlechtwettertagen ist heute endlich wieder Sommer angesagt. 
Und endlich ist wieder der zwölfte und ich mache supergerne bei der Aktion 12 von 12 von Draußen nur Kännchen mit.


Bild oben: meine 8 OMs von 12 von 12

Unser Tag beginnt mit einem Blick in den Garten:
der erste Gang zum Hochbeet ist eher ernüchternd. 
Die Schnecken sind überall und fressen einfach alles.
Den Salat haben sie letztes Jahr eigenlich in Ruhe wachsen lassen, aber dieses Jahr geben sie ihm keine Chance. Den roten lassen sie allerdings in Ruhe. Den mag ich aber eigenlich auch nicht so gerne.

Bild oben: armer Salat

Und sogar an der Minipaprika haben sie sich vergangen.

Bild oben: Seht ihr das angefressene Stück? und unten einfach liegen lassen. Grummel.

Ein Blick in die Weinbergschneckensammlung: zum Glück sind die Weinbergschnecken, die die Kinder neulich gesammelt haben alle wieder ausgebüchst. Zurück bleibt der grinsende Buddha und ein paar angebissene Gurkenscheiben und ... nee, da gehe ich jetzt lieber nicht näher darauf ein. 

Bild oben: verlassenes Weinbergschneckengehege

Unser Gang ging weiter zu etwas wunderschönem:

Bild oben: die Pfingstrosen beginnen endlich zu blühen.

Und dann zu unserem Highlight im Garten: eine Mohnblume, an der rechts oben noch ein Stück der Kapsel hängt. Wir sind sehr fasziniert.

Bild oben: Flamingofarbene Mohnblume

Natürlich gibt es auch heute eine selbst gewählte Bastelaktion der Sechsjährigen. Sand auf eine Postkarte kleben. Na ja, ist zwar kreativ, aber ästhetisch verbesserungsfähig. Außerdem klebt mehr Sand auf dem Tisch als auf der Karte.

Bild oben: Bastelarbeit mit Sand

Um an den Basteltisch im Garten zu sitzen, hat das Mädle die Plastikrutsche aus der Wiese geholt. Bitte fragt nicht, warum. Da saß sie nun, und dann kam die jüngere Schwester und wollte auch, und wir mussten alles umbauen. 
Und plötzlich waren überall Ameisen. Tausende von Ameisen....
Anscheinend haben sie sich unter der Rutsche ein Nest gebaut.
Hier ein Foto,das ich von den restlichen Ameisen in der Rutsche noch machen konnte. 

Bild oben: Ameisennest in der Rutsche

Dann sind die Kinder mit Papa wieder losgeszogen und ich durfte in Ruhe Haushalt machen.
Heute ist eigentlich langweiliger Waschtag.
Nach verschiedenen Waschstrategien von der Strategie, jeden Tag eine Waschladung zu waschen über dann, wenn es nötig ist, zu waschen, bin ich nun doch dazu übergegangen, ab Donnerstag Abend bis Samstag Mittag alles durchzuwaschen, zu trocknen, zu sortieren, zu bügeln und auch aufzuräumen. Dann hab ich den Rest der Woche (fast) meine Ruhe, zumindest vor der Wäsche.

Ein bisschen einsam ist es ja schon ohne die Kinder.
Aber Guido Kretschmar und Herr Drosten leisten mir Gesellschaft in der Wasch- und Bügelkammer.

Bild oben: die Wäsche darf heute draußen hängen

Ein paar Masken für die Johanniter habe ich auch noch fertig genäht:

Bild oben: mal wieder Masken genäht

Ich räume auf, aber herumliegende Spiele ignoriere ich beim Aufräumen. 

Bild oben: Bäh, Undordnung! Sollen sie selber aufräumen

Ich habe es sogar geschafft, zehn Minuten in meinem Buch zu lesen. Ein Mütter-Ratgeber aus einer Zeit, in der es noch keine Whatsapp-Gruppen gab. Ich habe es zufällig bei Tauschticket (Werbung ohne auftrag) entdeckt.

Bild oben: Mama-Lektüre

Die Kinder sind pünktlich zum Abendessen wieder daheim und der Mann geht zum Laufen. Bevor er zurückkommt und die Kinder in Bett bringt, lese ich ihnen noch ein paar Bücher vor, die sie heute aus der Bücherei ausgeliehen haben. 
Am besten gefällt mir "Ein Glas Zeit" von Anna Schindler und Billy Bock. Und ich bin begeistert, wie gut die Dreijährige beim Regenbogenfisch aufgepasst hat und uns das Buch quasi nochmal "vorliest".

Bild oben: Vorlesestunde am Abend mit Büchereibüchern

Das war mein Tag heute und ich hoffe, ihr hattet auch einen guten Tag. Bis auf die Tatsachen, dass ich einen Podcast mit dem Thema Corona-Update gehört habe, Masken genäht habe und heute drei neue Masken zum Waschen bekommen habe, hätte er sich genauso vor der Pandemie abspielen können.

Ich wünsche allen eine gute und leichte Zeit und hoffe, ihr bleibt gesund und schaut mal wieder vorbei. Natürlich freue ich mich über jeden Kommentar. Es grüßt Euch Eure Frau Hartmann

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